Naturpark in Betliar

Naturpark in Betliar

Einer der schönsten Parks in der Slowakei wurde im Jahre 1978 in die Liste der historischen Parks und Gärten der Welt eingetragen. Nach seiner Rekonstruktion in 1994 hat er einen bedeutenden internationalen Europa Nostra- Preis gewonnen. Eine reiche Geschichte verbunden mit Namen von berühmten Architekten und Besitzern, prachtvolle Naturgegend vervollkommen durch Kunstwerke versprechen ein unvergessliches Erlebnis beim Besuch.

Art:
Historischer Park/Garten
Form des Schutzes:
Nationalkulturdenkmal
Der vorherrschende Stil:
Natur-Landschafts
Kreis:
Košice
Stadt/Gemeinde:
Betliar
Adresse:
Der Park befindet sich 7 km südöstlich von Rožňava, direkt im Dorf Betliar, gehört zu dem SchloßgrundstückDer Park befindetsich 7 km südöstlich von Rožňava, direkt im Dorf Betliar, gehört zu dem Schloß grundstück
Höhe:
352 ü.NN
Bereich:
57 ha
Nahegelegene Sehenswürdigkeiten:
Römisch-katholische Kirche in Betliar, Volover Berge
N 48.7061218
E 20.5102410
Broschüre
Barierefreier Zutritt
Parkplatz
Hunde angeleint erlaubt
Toiletten
Gastronomie
Veranstaltungsmöglichkeiten
Fotografieren erlaubt
Wochenende mit offenen Parks und Gärten

Geschichte

Geschichte

Den Grundstein des Schlosses wurde in der Hälfte des 15.Jhd von den damaligen Besitzern des Gebietes Familie Bebek gelegt. Ihre Nachfolger, die Familie Andrassy, führten auf dem ursprünglichen Objekt verschiedene Bauarbeiten durch. Seine jetzige Form bekam das Schloß am Ende des 19.Jhd.

Auf dem Gebiet des Parks wurde auf den Grundrissen aus der Renaissance- Epoche einen gleichmäßigen baroken Garten angelegt. In 1768 gehörte zum Park laut der Vermögensliste außer dem Schloß und wirtschaftlichen Gebäuden auch ein Teich, in dem man Schildkröten züchtete.

Der Schloßpark wurde in 1792 – 1795 dank der Initiative von Leopold Andrássy angelegt. Die ausführliche Karte aus dem Jahr 1804 zeigt den Park von der Fläche  14 bis 16 ha. In dieser Zeit wurde der Park von dem berühmten Gärtner Henrich Nebbien in einen englischen Naturpark umgewandelt. Aus dem Betliarer Bach, sgn. Krummer Bach reich am Wasser, heraus entstanden drei Teiche und drei Fontainen. Später kamen dazu andere romantische Bauten und in 1823 ein großer künstlicher Wasserfall von dem Gärtner Jozef Bergman. Die letzte Rekonstruktion wurde in den Jahren 1989 – 1993 durchgeführt. Dafür wurde dem Museum der Europa Nostra – Preis verliehen.

 

Seit dem Jahr 1978 ist der Park in die Kulturerbe UNESCO Liste eingetragen, Der Park unterliegt den Schutzgesetzen, die in der Charta von Venedig (gültig seit 1964) und in der Charta von Florenz (gültig seit 1981) festgehalten wurden.
Der Naturpark mit dem Schloß zählt seit 1985 als Nationalkulturdenkmal, eingetragen in das Zentrale Register des Denkmalfonds der Slowakischen Republik.

 

Wichtige Namen in der Historie

Henrich  Nebien – der Grundsteinleger des Parks

Jozef Bergman – er entwarf einen höhen Steinwasserfall, unter den er eine Grotte für Eisbäre plazierte.

Beschreibung

Der Naturpark mit der Grundfläche von 57 ha befindet sich  in den Volover Bergen, ist  Bestandteil des Schloßareals  Betliar. Zu dem gehören noch Objekte der kleinen Parkarchitektur, Plastiken, Statuen, ehemalige Wirtschaftsgebäuden, Wohnhäuser von Schloßbesitzern.

Der Park in Betliar  ist  ein Naturpark. Sein ältester Teil wurde in dem gleichmäßigen baroken Baustil angelegt. Die baroke Architektur war auch an dem Schloß zu sehen. Südlich von dem Schloß befand sich ein Wirtschaftsbereich. Aus hygienischen Gründen wurde dieser aber Mitte 18. Jhd. vom Schloß getrennt. Der ursprüngliche Hof wurde zu einem Ehrenhof -Court d´honneur mit verschiedenen Zierblumenbeten. Durch sie führten Zugangswege zu dem Haupteingang des Schloßes. Am Ende des 19. Jhd. wurde hier eine Fontaine mit dem 4-blättrigen Kleeblatt -Grundriss gebaut. Nördlich vom Schloß  stand ein Tiergehege, vor allem eine Fasanenvolliere.

Im 19. Jhd. fing der Gartenarchitekt Henrich Nebien an, den Park in den Natur- Landschaftsstil umzubauen. So entstand in Betliar ein Übergangstyp zwischen dem gleichmäßigen und dem naturmäßigen Park. Das Wegenetz blieb barokhaft, die Bäume und Sträucher wurden gleichmäßig entlang den Wegen angepflanzt.

Dank dem weiteren bedeutungsvollen Archiktekten Jozef Bergmann erweiterte sich der Park um viele neue Elemente der Kleinarchitektur.

Erhaltene kleine Architektur in dem Park:

Klassizistischer Rundbau – steht links gleich hinter dem Haupteingang, versehen mit einem Kuppeldach, damals genutzt als Bibliothek.

Chinesischer  Pavillion – ein roter Bau, später genutzt als Lager für Sportgeräte neben den Tennisplätzen.

 Japanische Brücke – gebaut  am Ende des 19. Jhd., durch das Hochwasser zerstört, neugebaut in den 70-er des 20. Jhd. im japanischen Stil

Freimaurerpavillion - Leopold Andráši als ein Freimaurer ließ hier den Pavillion der Brüderschaft bauen. Neben ihm um den Wassergraben herum wurden mehrere Stämme gepflanzt, aus denen jeweils drei Bäume wuchsen.  

Großer Wasserfall – einer der größten künstlichen Wasserfälle in den slowakischen Parks, gebaut im Jahre 1823. Zu ihm gehörren auch eine künstliche Höhle und ein Wasserreservoir. In der Höhle wurden Eisbäre gezüchtet.

Tiergehege – steht im nördlichen Teil des Parkes. Neben ihm befand sich ein Gehege mit Dam- und Muffelwild.

Statue der Göttin Psyché  - steht direkt vor dem Schloßeingang. Sie stammt aus den 80-er Jahren des 19.Jhd.

Budha – eine 1543 in Japan gegossene Bronzeplastik   – wurde  2014 gestohlen.

Statue des Ritters Arpad – eine 150 cm hohe romantische Gussstatue, hergestellt in Wien am Ende des 19.Jhd.

Negerknabe mit der Amphora – eine Gussplastik

Im Areal des Schloßparkes  ist außerdem noch ein einzigartiges künstliches Wassersystem zu finden, bestehend aus drei Seen, drei Fontainen und dem großen Wasserfall.

Was alles lebt und wächst im Park

Der Park in Betliar ist bekannt durch seine dendrologische und botanische Artenvielfalt. Es gibt hier 360 Arten von einheimischer wildwachsender Flora. Eichen und Hainbuchen waren mal die meistvorkommenden Bäume in der Parkvegetation. Heutzutage findet man hier auch viele Linden, Ahorn, Ulmen, Eschen. Gepflanzt sind auch Nadelbäume wie Fichten, Tannen und Kiefern. Exotische Holzarten wurden am Ende des 19. Jhd. in der Umgebung vom Schloß gepflanzt. Es ging um die Gurken-Magnolie, Tulpenbäume , Ginkgo oder Gemeine Hasel. Die Fontaine wurde von einer kunstvollgeschnittene Buchsbaumhecke umrandet. Bewundern kann man hier auch wertvolle Exemplare von Japanischer Blütenkirsche, Sommerlinde, Gewöhnliche Douglasie. Interessant sind auch die Alleen und Parkwege für das Herrengut. Die rundförmige Allee mit Rosskastanien ist 2690 m lang.

Im Park wachsen unter anderem auch Japanische Zelkove, Trompetenbäume und Kirschpflaume, Kanadische Hemlocktanne,  Dahurische Lärche, Ahornblättrige Platane .

Hier wächst die größte Magnolie in Mitteleuropa.

Heutzutage  wird der Rosengarten im Park in Stand gesetzt.

Der Park in Betliar ist bekannt durch seine dendrologische und botanische Artenvielfalt. Es gibt hier 360 Arten von einheimischer wildwachsender Flora. Eichen und Hainbuchen waren mal die meistvorkommenden Bäume in der Parkvegetation. Heutzutage findet man hier auch viele Linden, Ahorn, Ulmen, Eschen. Gepflanzt sind auch Nadelbäume wie Fichten, Tannen und Kiefern. Exotische Holzarten wurden am Ende des 19. Jhd. in der Umgebung vom Schloß gepflanzt. Es ging um die Gurken-Magnolie, Tulpenbäume , Ginkgo oder Gemeine Hasel. Die Fontaine wurde von einer kunstvollgeschnittene Buchsbaumhecke umrandet. Bewundern kann man hier auch wertvolle Exemplare von Japanischer Blütenkirsche, Sommerlinde, Gewöhnliche Douglasie. Interessant sind auch die Alleen und Parkwege für das Herrengut. Die rundförmige Allee mit Rosskastanien ist 2690 m lang.

Im Park wachsen unter anderem auch Japanische Zelkove, Trompetenbäume und Kirschpflaume, Kanadische Hemlocktanne,  Dahurische Lärche, Ahornblättrige Platane .

Hier wächst die größte Magnolie in Mitteleuropa.

Heutzutage  wird der Rosengarten im Park in Stand gesetzt.

Der Park in Betliar ist bekannt durch seine dendrologische und botanische Artenvielfalt. Es gibt hier 360 Arten von einheimischer wildwachsender Flora. Eichen und Hainbuchen waren mal die meistvorkommenden Bäume in der Parkvegetation. Heutzutage findet man hier auch viele Linden, Ahorn, Ulmen, Eschen. Gepflanzt sind auch Nadelbäume wie Fichten, Tannen und Kiefern. Exotische Holzarten wurden am Ende des 19. Jhd. in der Umgebung vom Schloß gepflanzt. Es ging um die Gurken-Magnolie, Tulpenbäume , Ginkgo oder Gemeine Hasel. Die Fontaine wurde von einer kunstvollgeschnittene Buchsbaumhecke umrandet. Bewundern kann man hier auch wertvolle Exemplare von Japanischer Blütenkirsche, Sommerlinde, Gewöhnliche Douglasie. Interessant sind auch die Alleen und Parkwege für das Herrengut. Die rundförmige Allee mit Rosskastanien ist 2690 m lang.

Im Park wachsen unter anderem auch Japanische Zelkove, Trompetenbäume und Kirschpflaume, Kanadische Hemlocktanne,  Dahurische Lärche, Ahornblättrige Platane .

Hier wächst die größte Magnolie in Mitteleuropa.

Heutzutage  wird der Rosengarten im Park in Stand gesetzt.

Heutige Nutzung

Der Park ist der Öffentlichkeit zugänglich. Er dient zur Entspannung  für Einwohner als auch für Bildungszwecke.

Ein Teil des Parks kann für Veranstaltungen gemietet werden. Im Park finden regelmäßig ein Blumen- und Handwerkermarkt, Reittage, Musikkonzerte usw. statt.


 

 


 

 

Kontakt

telefónne číslo: 0918 728 400,

info@muzeumbetliar.sk

Planen Sie Ihre Reise

Der Park liegt im Dorf Betliar, erreichbar ist er mit dem Auto oder mit dem Bus von Rožňava.

Öffnungszeiten

1. Mai - 31. Oktober: 7.00  - 21.00 Uhr.

1. November - 30. Apríl: 7.00  - 18.00 Uhr.

 

Erreichbarkeit des Parks

Dieser Park ist für die Öffentlichkeit zugänglich!