Schloßgärten in Holíč

Schloßgärten in Holíč

Die Schloßgärten in Holíč zählen zu den wichtigsten Erholungs- und Tourismusmagneten auch dank dem Kräutergarten

Art:
Historischer Park/Garten
Form des Schutzes:
Nationalkulturdenkmal
Der vorherrschende Stil:
Natur-Landschafts
Kreis:
Trnava
Stadt/Gemeinde:
Holíč
Adresse:
Schloßgärten in Holíč gehören zum Schloß und befinden sich in der Nähe vom Stadtzentrum.
Höhe:
50 ü.NN
Bereich:
8 ha
Nahegelegene Sehenswürdigkeiten:
RUDERN im historischen Erholungsgebiet um das Schloß herum, in den Gewässern Holíč- Skalica: der Baťa- Kanal
N 48.8086787
E 17.1565645
Informationstafeln
Geführte Besichtigungen
Barierefreier Zutritt
Parkplatz
Toiletten
Spielplatz
Gastronomie
Fotografieren erlaubt
Wochenende mit offenen Parks und Gärten

Geschichte

Die ersten Bauarbeiten an dem Anwesen fanden, während der Graf Coborovský das Schloß bewohnte, statt. Der Ursprung ist aber nicht mehr nachvollziehbar, weil viel umfangreichere Umbauten auf Anweisung des Kaisers František Štefan Lotrinský durchgeführt wurden.

Im Jahr 1730 begannen die Umbauarbeiten am Schloßpark in Holíč. Aus der Hälfte des 18.Jhds stammt der "Plan du chateu et fasaderie de Holics". Die Schloßgärten in Holíč als Beispiel einer barocken klassizistischen Hofresidenz waren von der Größe her einzigartig. Im Park befand sich ein barockes Fasanengehege.  Die Wege führten durch mehrere Alleen. Das ganze Gelände wurde bewässert.

 

Nach französischem Vorbild entstand im Park ein umfassender Komplex von symetrischen Zierblumenbeeten. Einige von ihnen wurden im Schloßgraben angelegt, so konnte man deren Schönheit von oben genießen. Der Park wurde von anerkannten Gärtnern und Fachleuten meistens aus dem Ausland gepflegt. Im Jahr 1750 lebten hier zwei lotrinnische Gärtner – Durnoy und La Clange, die unter anderem auch Obstbäume gepflanzt und gezüchtet haben.

Am Ende des 18. Jhds wurde aus dem Park ein Nutzpark, seine Gärten wurden vereinfacht. Darüber, wie die Gärten sich weiter verändert haben, weiß man nicht viel. Sicher ist nur. dass sie nach dem Jahr 1918 ganz verschwunden sind.

Beschreibung

Der Anfahrtsweg, der heute noch die gleiche Strecke hat, führte damals durch eine 4 reihige Allee. Bei dem Umbau des Schloßgebäudes entstand ein Graben, auf dessen Boden ein Komplex von Zierblumenbeeten angelegt wurde.

Die Fassaden der wirtschaftlichen Gebäude sowie der untere Teil der Schloßmauer wurden von Efeu zugewachsen. Viele Bäume und Hecken im Park wurden in Form geschnitten. Hinter dem Wassergraben befand sich das Fasanengehege mit auffällig geformten Hecken.

Zum Wechsel vom 18. zum 19. Jhd bekam der Schloßpark eine neue einfachere Gestaltung, nach englischem Muster.  Das Fasanengehege war während des gesamten 19. Jhds im Betrieb. Nachdem aber das Schloß seine Hoffunktion verloren hatte, ließ die Pflege um den Park auch langsam nach. Das Fasanengehege wurde nach der Gründung der ersten Tschechoslowakischen Republik zerstört, die Bäume gefällt, andere Bauobjekte beseitigt. Der gesamte Charakter des Schloßparkgeländes verlor an seinem Wert unter anderem auch durch die Niederlassung von fremden Betreibern.

Was alles lebt und wächst im Park

Die ursprüngliche Fläche des Parks wurde nicht erhalten. Das Fasanengehege, früher die Dominante im Park, wird heute für die Landwirtschaft genutzt. Auf dem Gebiet des Fasanengeheges gibt es heute noch Reste nach der ursprünglichen Roßkastanien- Allee  (Aesculus hippocastanum). Eine weitere Roßkastanien- Allee liegt westlich vom Schloß.

Der Anfahrtsweg führte auch durch eine Allee, die 4 reihige Allee, von der heute nur ein Bruchteil übrig geblieben ist. Sie besteht überwiegend aus Winterlinden und Gemeinen Roßkastanien. Einige sind über 150 Jahre alt.

Die Grünfläche setzt sich zum Großteil aus Rasen und gepflanzten jungen Bäumen zusammen.

Besonders sehenswürdig im Schloßpark ist der Kräutergarten. Besichtigen kann man ihn während der Öffnungszeiten.

Heutzutage gibt es da eine Vielfalt von Minzen, Lavendel, Sonnenhut (Echinacea)  sowie Kirsch-, Apfel- und Birnbäumen, Johannis- und Stachelbeeren, etc.

Heutige Nutzung

Das Schloß mit dem Park wird von der Stadt Holíč verwaltet. Einen Teil des Gebäudes benutzt man als Museum und Galerie. An einigen Wirtschaftsobjekten wurden Renovierungsarbeiten durchgeführt. Diese werden zu Empfangs- und Veranstaltungsräumen genutzt. Es gibt da aber auch Gebäude, die ungenutzt sind.
Im südöstlichen Teil des Schloßareals befindet sich ein Kräutergarten, der zusammen mit dem angrenzenden Obstgarten ein beliebter Erholungsplatz und Tourismusmagnet ist.

 

Kontakt

Turisticko  informačné centrum, Bratislavská 6, 908 51  Holíč -  / október – apríl /
tel. č. 034 32105 82, 0907 657 884

e-mail: veronika.chnupkova@holic.sk, katarina.stasakova@holic.sk, tikholic@holic.sk
web: www.holic.sk

 

Turisticko  informačné centrum, ul. Zámocká 2, 908 51  Holíč - / máj – september /
tel. č. 0907 657 884

e-mail: veronika.chnupkova@holic.sk, katarina.stasakova@holic.sk, tikholic@holic.sk
web: www.holic.sk

Planen Sie Ihre Reise

Das Schloß in Holíč befindet sich in der Nähe von dem Stadtzentrum und ist zu Fuß, mit dem Auto und mit dem Bus von der anderen Nachbarstadt Skalica erreichbar

Öffnungszeiten

Monate: April - Juni

Montag – Freitag: 10,00 – 19,00 Uhr.
Samstag-Sonntag.: 13,00 – 19,00 Uhr.

Monate: Juli - August
Montag – Freitag: 10,00 – 19,00 Uhr.
Samstag-Sonntag: 10,00 – 19,00 Uhr.

Monat : September
Montag  – Freitag: 10,00 – 18,00 Uhr.
Samstag-Sonntag: 13,00 – 18,00 Uhr.

Erreichbarkeit des Parks

Dieser Park ist für die Öffentlichkeit zugänglich!